fbpx

Aktuelles von unserer facebook-Seite

vor 1 Tag

Neuigkeiten aus der Werkstatt - wieder einmal etwas exotisches:

Von Frameshore habe ich diese Klingen eines kuriosen Schneidwerkzeugs zum Service bekommen. Dabei handelt es sich um die Messer einer sogenannten Rahmenstanze, die mit einer Fußhebelbetätigung zwei präzise Gehrungsschnitte bei Rahmenleisten erzeugt. Vom Prinzip her funktioniert das wie bei einer Schere - die Schneiden der Untermesser haben hier annähernd einen rechten Winkel, die Obermesser sind auf 27° geschliffen und arbeiten in einem 45°-Winkel zu ihren Gegenspielern.
Damit man sich das besser vorstellen kann - anbei auch zwei Bilder von den wieder im Gerät montierten Klingen samt bestandener Funktionsprobe.
Nur mit den Fingern sollte man da nicht im Weg sein - die von diesem Werkzeug erzeugten Trennungen haben eher endgültigen Charakter...
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

vor 2 Tagen

Auch von Kershaw Knives-KAI USA Ltd. aus Portland / Oregon haben pünktlich zur Vorweihnachtszeit wieder etwas Nachschub erhalten:
Auf den ersten Bildern ist eine feine Spezialvariante des Modells "Link" zu sehen (1776GRYDAM zu EUR 134,90), die letzten beiden Bilder zeigen das Model "Natrix" (7007) - hier jeweils mit scharzen und grünen G-10 Schalen und 8Cr13MoV-Klinge (EUR 59,99)...
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

vor 3 Tagen

Im Osten viel Neues - 2018:

Nachdem wir unsere heurige Reisetätigkeit aufgrund der Ankunft unseres kleinen Töchterchens mit Ende April ziemlich eingeschränkt haben, holen wir die Messerwelt nach Möglichkeit zu uns nach Wien. So geschehen auch vor kurzem, als wir wieder ein paar sehr feine russische Messer hereinbekommen haben!

Viel Freude mit den Bildern - ein "befummeln" bei uns im Geschäft ist ausdrücklich erwünscht! 😉

Bilder 1 - 3: Tichamirov Mosaikdamastklinge/Mammut Elfenbein & Scrimashaw (EUR 540,-)
Bilder 4-5: "Zwerg", Wüsteneisenholz/Elch (EUR 280,-)
Bild 6: "Zwerg", Aprikose/Mammut 300 Lagen (EUR 280,-)
Bild 7: Jagdmesser, Aprikose/Mammut 300 Lagen, Silbereinlage (EUR 340,-)
Bilder 8 - 9: Kleiner Dolch, Aprikose, Mosaik-Damast (EUR 360,-)
Bild 10: "Marushin", Birke (EUR 240,-)
Bild 11: Küchenmesser, Palme (EUR 120,-)
Bild 12: Jagdmesser schlank, Aprikose (EUR 240,-)
Bilder 13 - 14: Jagdmesser, Birke (EUR 240,-)
Bild 15: Leuku, Aprikose (EUR 240,-)
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

 

Bei Facebook kommentieren

Wunderschön 😍 Die Marke ist Tichamirov? 😏

Falls noch verfügbar, bitte Bild 11: Küchenmesser, Palme (EUR 120,-) für mich reservieren.

Der Jahreswechsel kommt mit Riesenschritten auf uns zu, und ein erster Vorbote darauf ist das neue Messer Magazin 6/2018 welches gerade bei uns eingetroffen ist.

vor 4 Tagen

Der Jahreswechsel kommt mit Riesenschritten auf uns zu, und ein erster Vorbote darauf ist das neue Messer Magazin 6/2018 welches gerade bei uns eingetroffen ist. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Sooo, das Victorinox Hunter Pro Alox ist nun auch bei uns angekommen!

Auf unserer Instagram-Seite (@lorenzi_feinste_stahlwaren) habe ich ja schon angekündigt, dass ich ein paar (konstruktive) Kritikpunkte anzumerken habe, die ich im Folgenden gerne mit euch teilen und zur allgemeinen Diskussion stellen möchte:

Zuallererst sei gesagt, dass das Hunter Pro Alox natürlich kein ganz neues Modell ist, vielmehr ist es nach den Vorgängern mit Gummi- und Holzgriffschalen die nunmehr dritte (wenn auch in einigen Details grundlegend veränderte) Auflage - meine Kritik ist also nicht ganz neu und lässt sich streckenweise auch auf die beiden anderen Modelle der Baureihe ausweiten. 
Zweitens möchte ich erwähnen - und da sind wir schon genau bei des Pudels Kern, dass ich mich mit dem Messer nur deshalb beschäftige, weil es von Victorinox ist - würde auf den Griffschalen oder der Klinge das Logo eines der anderen größeren Hersteller, wie z.B. Böker, Herbertz oder Haller prangen, ich würde wohl keinen Gedanken darauf verschwenden, sondern einfach zur Tagesordnung übergehen.
Um nun nicht in einen Fortsetzungsroman epischen Ausmaßes abzugleiten, hier meine Kritikpunkte in absteigender Reihenfolge der von mir wahrgenommenen Dringlichkeit:

1) Einhandbedienbarkeit: Das Messer lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen, das Schließen ist aber aufgrund eines verbesserungswürdigen Verhältnisses von Länge der Fehlschärfe zur Größe des Fingerschutzes nicht ganz gefahrlos möglich. Auf meinen diesbezüglichen Hinweis bei Vorstellung des ersten Hunter Pros auf einer Messe, offenbarte mir ein Mitarbeiter, dass sich die Einhandbedienbarkeit nicht notgedrungener Weise auch auf das Schließen beziehe. Nun denn.

2) Klingenstahl: Leider konnte man sich bei diesem Premiumprodukt - was mit EUR 99,- dessen preisliche Einordnung im Gesamtsortiment angeht - nicht auf die Verwendung eines hochwertigeren Klingenstahls verständigen. Der zur Anwendung kommende Klingenstahl (meines Wissens nach 1.4419) enthält unter anderem auch etwas Kohlenstoff (0,36 - 0,42%) und mag für das klassische Sortiment durchgehen - ist aber in Zeiten, in welchen 440C, VG-10, N690 & co. am (preisgünstigen!) Massenmarkt angekommen sind, schlicht unverständlich.

3) Genietete Konstruktionsweise: Jetzt mag man als Konstrukteur von Nietverbindungen überzeugt sein, selbst die einfachsten “China-Kracher” setzen heutzutage - zurecht - auf Schrauben! So muß z.b. der Clip nicht einmal abbrechen - es reicht, wenn er verbogen ist - und man steht vor einem (unnötigen) Problem.

4) Gestanzte Aluminium-Griffschalen: Jajaja, die Alox-Schalen sind alle auf diese Weise gemacht - und meinetwegen soll es auch hier so sein. Aber in Zeiten, in denen CNC-Teile bei Einwegprodukten Einzug halten, könnte man hier vielleicht auch etwas “nachrüsten”...

Weder hasse ich Victorinox, noch werde ich von der Konkurrenz bezahlt - ganz im Gegenteil: Die Firma ist mit grundsympathisch und liegt mir sehr am Herzen! Mir tut nur weh zu sehen, dass man hier mit viel Aufwand an dem von mir wahrgenommenen Markt “vorbei produziert” und damit meine ich jetzt nicht die Victorinox-Hardcore-Fans, sondern den allgemeinen Messerverwender, -interessenten und -liebhaber, der - so wie ich - wahrnimmt, was sich angebotsseitig am Messermarkt tut. Es wäre äußerst wünschenswert, wenn sich die Schweizermesser aus der Wahrnehmung als “Einstiegsmesser” lösen könnten und den Up-Shopping-Markt nicht gänzlich dem Mitbewerb überließen, sondern auch den technisch anspruchsvolleren Kunden gezielt adressierten. Dieser Versuch ist mit dem vorliegenden Produkt aus meiner Sicht leider nicht ganz gelungen und bleibt hinter seinem Potenzial zurück. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend.

P.S: Gerne stehe ich den diesbezüglich zuständigen Entscheidern für ein direktes Gespräch zur Verfügung! Nur wenn man etwas liebt, geht es einem nah und schmerzt besonders! :-(

#Victorinox #Hunter Pro #Alox
#lorenzistahlwaren #scharfseit1835 und #kritischseit1835Image attachmentImage attachment

vor 2 Wochen

Sooo, das Victorinox Hunter Pro Alox ist nun auch bei uns angekommen!

Auf unserer Instagram-Seite (@lorenzi_feinste_stahlwaren) habe ich ja schon angekündigt, dass ich ein paar (konstruktive) Kritikpunkte anzumerken habe, die ich im Folgenden gerne mit euch teilen und zur allgemeinen Diskussion stellen möchte:

Zuallererst sei gesagt, dass das Hunter Pro Alox natürlich kein ganz neues Modell ist, vielmehr ist es nach den Vorgängern mit Gummi- und Holzgriffschalen die nunmehr dritte (wenn auch in einigen Details grundlegend veränderte) Auflage - meine Kritik ist also nicht ganz neu und lässt sich streckenweise auch auf die beiden anderen Modelle der Baureihe ausweiten.
Zweitens möchte ich erwähnen - und da sind wir schon genau bei des Pudels Kern, dass ich mich mit dem Messer nur deshalb beschäftige, weil es von Victorinox ist - würde auf den Griffschalen oder der Klinge das Logo eines der anderen größeren Hersteller, wie z.B. Böker, Herbertz oder Haller prangen, ich würde wohl keinen Gedanken darauf verschwenden, sondern einfach zur Tagesordnung übergehen.
Um nun nicht in einen Fortsetzungsroman epischen Ausmaßes abzugleiten, hier meine Kritikpunkte in absteigender Reihenfolge der von mir wahrgenommenen Dringlichkeit:

1) Einhandbedienbarkeit: Das Messer lässt sich problemlos mit einer Hand öffnen, das Schließen ist aber aufgrund eines verbesserungswürdigen Verhältnisses von Länge der Fehlschärfe zur Größe des Fingerschutzes nicht ganz gefahrlos möglich. Auf meinen diesbezüglichen Hinweis bei Vorstellung des ersten Hunter Pros auf einer Messe, offenbarte mir ein Mitarbeiter, dass sich die Einhandbedienbarkeit nicht notgedrungener Weise auch auf das Schließen beziehe. Nun denn.

2) Klingenstahl: Leider konnte man sich bei diesem Premiumprodukt - was mit EUR 99,- dessen preisliche Einordnung im Gesamtsortiment angeht - nicht auf die Verwendung eines hochwertigeren Klingenstahls verständigen. Der zur Anwendung kommende Klingenstahl (meines Wissens nach 1.4419) enthält unter anderem auch etwas Kohlenstoff (0,36 - 0,42%) und mag für das klassische Sortiment durchgehen - ist aber in Zeiten, in welchen 440C, VG-10, N690 & co. am (preisgünstigen!) Massenmarkt angekommen sind, schlicht unverständlich.

3) Genietete Konstruktionsweise: Jetzt mag man als Konstrukteur von Nietverbindungen überzeugt sein, selbst die einfachsten “China-Kracher” setzen heutzutage - zurecht - auf Schrauben! So muß z.b. der Clip nicht einmal abbrechen - es reicht, wenn er verbogen ist - und man steht vor einem (unnötigen) Problem.

4) Gestanzte Aluminium-Griffschalen: Jajaja, die Alox-Schalen sind alle auf diese Weise gemacht - und meinetwegen soll es auch hier so sein. Aber in Zeiten, in denen CNC-Teile bei Einwegprodukten Einzug halten, könnte man hier vielleicht auch etwas “nachrüsten”...

Weder hasse ich Victorinox, noch werde ich von der Konkurrenz bezahlt - ganz im Gegenteil: Die Firma ist mit grundsympathisch und liegt mir sehr am Herzen! Mir tut nur weh zu sehen, dass man hier mit viel Aufwand an dem von mir wahrgenommenen Markt “vorbei produziert” und damit meine ich jetzt nicht die Victorinox-Hardcore-Fans, sondern den allgemeinen Messerverwender, -interessenten und -liebhaber, der - so wie ich - wahrnimmt, was sich angebotsseitig am Messermarkt tut. Es wäre äußerst wünschenswert, wenn sich die Schweizermesser aus der Wahrnehmung als “Einstiegsmesser” lösen könnten und den Up-Shopping-Markt nicht gänzlich dem Mitbewerb überließen, sondern auch den technisch anspruchsvolleren Kunden gezielt adressierten. Dieser Versuch ist mit dem vorliegenden Produkt aus meiner Sicht leider nicht ganz gelungen und bleibt hinter seinem Potenzial zurück. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend.

P.S: Gerne stehe ich den diesbezüglich zuständigen Entscheidern für ein direktes Gespräch zur Verfügung! Nur wenn man etwas liebt, geht es einem nah und schmerzt besonders! 🙁

#Victorinox #Hunter Pro #Alox
#lorenzistahlwaren #scharfseit1835 und #kritischseit1835
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

 

Bei Facebook kommentieren

Wenn ich kurz Rückmelden darf: Punkt 1 würde ich nicht als Kritik ansehen. Die meisten Einhänder lassen sich nur zweihändig schließen. Kann ich Vic jetzt wirklich nicht vorwerfen. Natürlich wäre ein Verzicht auf die Verriegelung der Klinge für den Deutschen Markt wegen dem leidigen §42a Waffg wünschenswert, aber es gibt nur wenige Ausnahmen, wo bei Einhändern die Klinge nicht arretiert und somit legal (noch) führbar ist in D. Punkt 2 - ok, kann man nachvollziehen, magst Du auch Recht haben. Der Stahl wird schon bei diversen Vic-Freunden kritisch gesehen. Er ist ein guter Gebrauchsstahl, mehr leider nicht. Punkt 3: Auch ein genietetes Messer kann ich Vic, die wie andere Hersteller (Buck, Hartkopf, etc.), darauf schwören, nicht vorwerfen. Natürlich haben genietete Messer einen Nachteil, da sie "schalckern wie ein Lämmerschwanz" (O-Ton aus dem Messer-Forum). Ein geschraubtes Messer bietet Vorteile beim Reinigen, ganz klar. Aber es gibt auch Spezis, die ein geschraubtes Messer auseinader bauen und nicht wieder zusammen geschraubt bekommen (Frag mal beim Böker-Service nach...). Stimmt auch, nur kann man mit Stanzen eine höhere Stückzahl erreichen wie mit Fräsen (und Vic hauen eine sehr große Stückzahl auf den Markt), zudem ist der Verlust an Material nicht ganz so hoch. Die Stahlbänder der ausgestanzten Teile lassen sich recyclen, die Späne beim Fräsen schlechter. Man kann dazu stehen wie man will, ich kann die Argumentation auch nachvollziehen, sehe es aber nciht so kritisch an...

Gut zu lesen, wollte mir das Messer schon zulegen.

Word!

Also bei dem Preis hätte ich mir zumindest einen Stahl gewünscht der Verschleißresistenter ist. Auch eine geschraubte Konstruktion wäre toll. Die typischen Alox Schalen gehen in Ordnung dürften aber generell feingestanzt sein damit der Rand nicht immer so angefressen aussieht.

✂️ Das Wort zum Sonntag - alle tapferen Schneiderleins aufgepasst: ✂️

Die zweite Ausgabe von Helga Neubauers Opus Magnum Die Schneiderin zum Thema Selbst-Schneidern und Mode aus Österreich ist soeben erschienen und liegt unter anderem bei uns zur Gratis-Mitnahme auf!

Habe soeben das Interview mit Peter Komolka gelesen - wusstet ihr, dass die Firma Komolka Stoffe mit 60 Mitarbeitern und über 2000 qm Geschäftsfläche der größte Stoffeinzelhändler Europas ist? Am 06.02.2019 gibts übrigens im Rahmen der dortigen 6-teilige Workshop-Reihe von mir einen profunden Einblick in die Welt der Scheren...

Wer dann Scheren- und Schneider-technisch ordentlich angefixt ist, dem sei sogleich der kommende Schneiderei-Markt (06. & 07.04.2019 - Schloß Schönbrunn) ans Herz und in den Terminkalender gelegt - dort werden wir wieder die feinsten Scheren auffahren, die der Markt zu bieten hat! :-)Image attachment

vor 2 Wochen

✂️ Das Wort zum Sonntag - alle tapferen Schneiderleins aufgepasst: ✂️

Die zweite Ausgabe von Helga Neubauers Opus Magnum "Die Schneiderin" zum Thema Selbst-Schneidern und Mode aus Österreich ist soeben erschienen und liegt unter anderem bei uns zur Gratis-Mitnahme auf!

Habe soeben das Interview mit Peter Komolka gelesen - wusstet ihr, dass die Firma Komolka Stoffe mit 60 Mitarbeitern und über 2000 qm Geschäftsfläche der größte Stoffeinzelhändler Europas ist? Am 06.02.2019 gibt's übrigens im Rahmen der dortigen 6-teilige Workshop-Reihe von mir einen profunden Einblick in die Welt der Scheren...

Wer dann Scheren- und Schneider-technisch ordentlich "angefixt" ist, dem sei sogleich der kommende Schneiderei-Markt (06. & 07.04.2019 - Schloß Schönbrunn) ans Herz und in den Terminkalender gelegt - dort werden wir wieder die feinsten Scheren auffahren, die der Markt zu bieten hat! 🙂
... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

 

Bei Facebook kommentieren

Wir freuen uns auf diesen sicher mehr als nur interessanten Vortrag!!

Mehr laden